Angebot

Psychiatrie und Psychotherapie

Wir bieten als Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie in unserer Praxis das gesamte Spektrum der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung an.

Bei Bedarf kann ergänzend auch eine medikamentöse Behandlung erfolgen.

Die Therapien können auf Deutsch, Englisch und/oder Spanisch erfolgen.

Die Entscheidung, sich um einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu kümmern, fällt Ihnen wahrscheinlich zunächst nicht leicht. Noch immer sind mit dem Begriff Psychotherapie ja viele Vorurteile verbunden.
Allem heutigen Wissen nach ist der jetzt von Ihnen gesuchte Kontakt mit einem Psychotherapeuten ein erster wichtiger Schritt zu Veränderungen und ein hoffnungsvoller Weg, aus bisherigen schwierigen Verhaltensweisen oder Gefühlen herauszufinden.
In einem ersten gemeinsamen Gespräch können wir zusammen klären, ob einige Sitzungen zur Entlastung ausreichend sind oder eine höher frequente Psychotherapie mit regelmässigen Sitzungen (z.B. einmal wöchentlich) sinnvoll ist.

Die Kosten für Abklärungen/Behandlungen werden von der Krankenversicherung/Unfallversicherung übernommen, können auf Wunsch aber auch privat zu einem vereinbarten Stundensatz bezahlt werden.

Krisenintervention

In bestimmten Situationen (z.B. Stress am Arbeitsplatz, in der Paarbeziehung) können wir uns von den Anforderungen des Lebens überflutet, überfordert und überwältigt fühlen und nicht mehr weiter wissen. Dann können z. B. Gedanken auftauchen, das Leben beenden zu wollen, um diesen unerträglichen Zustand von Hilflosigkeit oder Ohnmacht nicht mehr länger ertragen zu müssen. Ausserdem kann man sich z.B. wie gelähmt und blockiert fühlen und kann den Alltag nicht mehr bewältigen.
Hier kann es helfen, in der Krise Unterstützung durch eine professionelle Hilfsperson von aussen zu bekommen.

Belastungsstörungen/

Stressfolgeerkrankungen

Unter Belastungsstörungen/Stressfolgeerkrankungen versteht man u.a. Depressionen, Angststörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen oder Burnout (z.B. als Vorstufe einer depressiven Entwicklung), für die Stress ein wesentlicher Risikofaktor darstellt.
Weitere Stressfolgestörungen können z.B.  Substanzmissbrauch, Tinnitus, Kopfschmerzen, Magenprobleme oder reduzierte Libido sein.
Ausserdem können sich durch biographischen Dauerstress (z.B. in Form von emotionalen, sexuellen oder körperlichen Gewalterfahrungen und/oder Vernachlässigung) weitere Störungen, z.B. eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (s. unten), entwickeln.

Posttraumatische Belastungsstörung

Eine Posttraumatische Belastungsstörung kann nach traumatischen Erlebnissen (z.B. Unfall, Vergewaltigung, Erdbeben, Überfall) entstehen und mit typischen Symptomen (Wiedererleben, Vermeidung, negative Veränderungen in Kognitionen/Denken und Stimmung und Hyperarousal/Übererregung) einhergehen.

Depression

Affektive Störungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und gehen hauptsächlich mit einer Veränderung der Stimmungslage, z.B. Niedergeschlagenheit bei einer Depression, einher. Zusätzlich kommt es meist zu Veränderungen in Antrieb und Aktivitätsniveau. Dabei zeigen affektive Erkrankungen häufig einen episodenhaften und rezidivierenden Verlauf, indem sie nach längeren Phasen der Beschwerdefreiheit wiederholt auftreten können.

Sexualmedizin

Sexualmedizin ist ein Fach der klinischen Medizin, das sich mit der Sexualität des Menschen und ihren Störungen befasst. Diese können sich z.B. äussern als Erektionsprobleme bei Männern oder als Erregungs- und Orgasmusprobleme bei Frauen und sexuelle Versagensängste können auftreten.

Angststörung

Angst ist ein natürliches, eine Gefahr signalisierendes Gefühl, das jeder Mensch kennt. Dieses Gefühl warnt und dient dem Überleben. Ängste können jedoch auch unbegründet sein, zu häufig auftreten, lang anhalten, unangemessen sein und die Lebensqualität stark einschränken - dann werden sie zur Krankheit. Solche Ängste können sich auf bestimmte Situationen beziehen (z.B. Angst vor Menschenmengen, engen Räumen, Verkehrsmitteln, Tieren), aus heiterem Himmel auftreten (z.B. plötzliche Panikattacken) oder durch andauernde Sorgen gekennzeichnet sein (generalisierte Angststörung).

Borderlinestörung

Wenn z.B. eine affektive Instabilität (Stimmungsschwankungen), Schwierigkeiten, Wut oder Ärger zu kontrollieren, ein chronisches Gefühl der Leere, Impulsivität, Suizidgedanken oder selbstschädigendes Verhalten, dissoziative Symptome, verzweifeltes Bemühen, Alleinsein zu verhindern und/oder ein Muster von instabilen und intensiven zwischenmenschlichen Beziehungen vorhanden sind, kann eine Borderline-Persönlichkeitsstörung vorliegen.

Schwierigkeiten vor und nach der Geburt bei Frauen und Männern

Obwohl die meisten Menschen davon ausgehen, dass Schwangerschaft und Geburt sowie die Zeit danach etwas Schönes sind, können während und nach der Schwangerschaft verschiedene als negativ erlebte psychische Folgen für die Frau, aber auch für den Mann entstehen.


Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach können grosse Veränderungen bewirken, sowohl in der Partnerschaft als auch individuell bei Frau und Mann. Einerseits kann es bereits in der Schwangerschaft zu Stimmungsschwankungen und einer veränderten Sexualität bei den werdenden Eltern kommen. Andererseits können Geburt und die Zeit danach ähnliche Veränderungen/Symptome bis hin zu einer Depression bewirken. Ausserdem kann eine Geburt sowohl bei der Frau als auch beim Mann (!) zu einer Posttraumatischen Belastungsstörung führen.


Eine Verschlechterung der Sexualität kann zu psychischer Belastung führen, die sich sexuell dämpfend auswirken kann und die verschlechterte Sexualität kann sich wiederum als Stressor auswirken, v.a., wenn die Partnerin oder der Partner kein Verständnis dafür zeigt und Sexualität einfordert – ein Teufelskreis.

Manchmal hilft bereits ein Abklärungs- und Beratungsgespräch, um die Symptomatik einordnen zu können und so für Entlastung zu sorgen.

Adoleszentäre Reifungskrise/Transitionsphase

Der Übergang von der Jugendzeit ins Erwachsenenleben ist einer der schwierigsten Übergänge im Leben und mit besonderen Anforderungen verbunden, die nicht immer leicht zu meistern sind. Manchmal können sich dann psychische Krisen entwickeln, weil z.B. die Ablösung vom Elternhaus nicht gut gelingt, es Konflikte mit der Peergroup (Gleichaltrige, Clique) gibt. Oder man fühlt sich von den Eltern, dem Umfeld generell oder auch durch sich selbst unter Druck gesetzt, eine bestimmte Ausbildung oder einen bestimmten Studiengang machen zu müssen, die Entscheidung fällt nicht leicht oder stellt sich als die falsche heraus.